Dieser Blog wird heute gekillt!

Was mich sehr an diesem Blog stört ist folgendes:

  • Dieser Blog ist wirklich nicht besonders mutmachend.
  • Ich habe zwar schon eine ganze Reihe von Politikern angeschrieben, wovon ¼ geantwortet hat, teils persönlich. Sicherlich habe ich ja den einen oder anderen Gedanken angestoßen.
  • Doch ich glaube, dass ich mit meinen Marketing-Aktivitäten auf OptimusPrimus.de und meiner beruflichen Arbeit, meinen Lesern und Kunden viel mehr helfen kann. Erfolgreiche Unternehmer und Unternehmen entstehen besonders in Krisen.  Das ist kein Geheimnis. Ich denke da gerade an einen Privatunternehmer, dem ich vor 2 Jahren geholfen habe die eigene Verkaufsbotschaft zu stärken, der Jahr für Jahr im zweistelligen Millionenbereich wächst. Der wäre auch ohne mich sehr erfolgreich, doch sicherlich habe ich meinen Teil dazu beigetragen.  Machen wir uns nichts vor, je besser es den Unternehmern geht, umso besser geht es dem Volk. Das schafft Jobs und Zukunft. Auch denke ich auch an die intensiven telefonischen Beratungen, wo ich Unternehmern in kurzer Zeit helfen konnte das Geschäft neu auszurichten.
  • Zudem gehört dieser Blog schlichtweg nicht zu meinen wichtigen Prioritäten. Ich liege damit sicherlich nicht auf der effektiven Seite des 80/20 Prinzips bzw. des 95/5 Prinzips. Es ist eher ein zeitaufwendiges Hobby. Das war mir von Anfang an bewusst, aber ich wollte auch marketingtechnisch einiges Testen.

 

Was mich doch sehr erstaunt hat, wie viele neue Leser erst mal 2 Stunden auf dem Blog geblieben sind, und viele Artikel gelesen haben. Schön waren auch die vielen Echos via Email. Auch positives Echo von anderen Top-Textern für Börsenbriefe, die viele Schreibimpulse aus diesem Blog gewonnen haben.

Eigentlich wollte ich als nächstes eine längere Abhandlung darüber schreiben, was Gold in diesem Marktumfeld wirklich taugt. Vor einer Weile erzählte mir ein sehr erfolgreicher Manager bei einem Großkonzern, dass er all sein Vermögen in Gold angelegt hat. Das war Ende 2011. Natürlich erschrak ich. Auch weil  „Gold heute“, ist nicht wie „Gold vor 20 Jahren“ ist.

Was Sie über Gold wissen müssen ist folgendes. Irgendwann wird Gold einen Höchststand erreichen. Wenn die Währungsprobleme nachhaltig beseitigt werden (nicht „Schein-Problemlösungen“ durch noch mehr Schulden für den Euro), wird Gold zu etwa dem Zeitpunkt einen Höchstpreis erzielen. Danach wird Gold dramatisch abstürzen, weil es keinen psychologischen Grund mehr für einen hohen Goldpreis geben wird. Wenn z.B. neue Währungen vertrauenswürdig sind. Und meiner Einschätzung nach wird Gold über Jahrzehnte diesen Preis nicht mehr erreichen.  Der Kleinanleger und der Goldfanatiker, der halten will und abwarten will, wird bitter dafür zahlen. Das kann aber noch lange dauern.

Was Sie auch wissen sollten.

  • Der „Rettungswille“ der Politik kann sich noch viele extra Billionen an neuen Schulden und Garantien bereit stellen.
  • Was letztendlich fehlt, sind Staatsmänner, die das Volk wirklich vertreten.

Staatsmänner wie ein de Klerk, der den Weg für Mandela geöffnet hat, auch wenn er dafür als Verräter bei den Buren galt. Ein Staatsmann wie ein Mandela, der Friede anstatt Rache verlangt und verkündet  hat. Oder wie ein Abraham Lincoln, der seine stärksten Gegner ins Kabinett geholt hat. Oder einen Querkopf wie Churchill, den man in schwierigen Zeiten benötigte, um das zu tun was richtig war.

Bisher vertreten Politiker eher die eigenen Interessen, und schaffen es nur, unbezahlbare Schulden für das Volk und die nächsten Generationen zu schaffen. Schon jetzt in Deutschland nicht in der Lage, auch nur einen Cent an Schulden abzutragen. Es ist armselig.

  • Auch eine Nord-Euro und Süd-Euro ist keine dauerhafte Lösung. Man verlagert so die Probleme nur auf ein anderes Niveau, ohne die Ursachen für die Probleme anzupacken.

Es braucht aber nur einen mutigen Politiker irgendwo in Europa geben, der bereit ist den Lichtschalter anzuschalten, um die Sauerei  nach dem Saufgelage aufzuräumen. Das wird aber nicht sehr schön ablaufen. Und vieles in Europa wird dann auseinander brechen, um die Wege für den Neustart zu ebnen. Die Finanzwelt und Wirtschaft steckt voller „Schwarzer Schwäne“.

Möglicherweise werde ich diesen Blog zu einem späteren Zeitpunkt als Emailnewsletter weiter führen – falls genügend Interesse besteht. Ich habe es aber nicht vor. Das Interesse messe ich daran, wie viele Interessenten sich dafür eintragen.

Ghostwriter?

 

Bzw. es wäre auch möglich einen Email-Newsletter in dieser Form als Ghostwriter für einen Unternehmer zu schreiben, dessen Produkte eine echte Alternative zu klassischen Finanzanlagen sind. Für eine feste monatliche feste Pauschaule wäre das machbar. Hier würden sich Immobilienunternehmen anbieten oder auch Private Equity Unternehmen. Zum Beispiel, um einen vorhandenen Kundenstamm mit einem kostenlosen Email-Newsletter zum Kauf zu bewegen, oder auch um diesen in der Investition zu bestätigen. Wenn das für Sie interessant ist, dann schauen Sie sich diesen Blog nochmals genauer an, und nehmen Sie dann Kontakt mit mir auf. Falls Sie schon einen Newsletter haben, dann würde es sich anbieten einen solchen Newsletter als zweiten Newsletter anzubieten.

 

Also vielen Dank für Ihre positiven Echos, Ihr Lesen und Ihr Feedback.

Beste Grüße
Markus Trauernicht

Wie sicher sind Lebensversicherungen?

Kann Ihre Lebensversicherung kaputt gehen, wenn der Lebensversicherer doch nicht so stark ist wie Sie gedacht haben?

Der Gesetzgeber hat folgendes schon mal vorbereitet: 

“Alle Arten Zahlungen, besonders Versicherungsleistungen, Gewinnverteilungen und bei Lebensversicherungen der Rückkauf oder die Beleihung des Versicherungsscheins sowie Vorauszahlungen darauf, können zeitweilig verboten werden.” § 89 Versicherungsaufsichtsgesetz. 

  • In §89a wird schon gleich geregelt, dass Widerspruch und Anfechtungsklagen gegen solche Maßnahmen keine aufschiebende Wirkung haben.

Doch es geht noch weiter. “kann die Aufsichtsbehörde, wenn nötig, die Verpflichtungen eines Lebensversicherungsunternehmens aus seinen Versicherungen dem Vermögensstand entsprechend herabsetzen”  

Dabei kann die Aufsichtsbehörde  bei der Herabsetzung “ungleichmäßig verfahren, wenn es besondere Umstände rechtfertigen”.

Im Klartext: Die Versicherung darf Ihnen einfach weniger auszahlen, wenn die Aufsichtsbehörde der Meinung ist, dass diese Maßnahme den Lebensversicherer schützt.

Im Prinzip ist das ein “Schuldenschnitt für Ihre Lebensversicherung”. Denn es wird gleich auch geregelt, dass: “Die Pflicht der Versicherungsnehmer (das sind Sie), die Versicherungsentgelte in der bisherigen Höhe weiterzuzahlen, wird durch die Herabsetzung nicht berührt.”

Die “sicherste” Versicherung, ist Ihre Fähigkeit auch im Alter ein Einkommen zu erzielen. Also eine Alters-Selbständigkeit. Machen wir uns nichts vor. Die Masse wird hier scheitern, weil Sie sich nicht auf die wichtigen Dinge konzentrieren wird. Die Chance auf Erfolg fängt damit an, dass Sie lernen sich und Ihr Geschäft zu vermarkten.

Genauso ist es kein Geheimnis, dass Krisen außerordentlich viele Millionäre hervorbringen. Denn es gibt immer viele, welche die Möglichkeit ergreifen, wo andere sich ängstlich zurück ziehen.

Markus Trauernicht

 

Kerzenverbot in der EU

Neben den Halogenlampenverbot in der EU ab 2016, soll gleichzeitig ein Kerzenverbot eingeführt werden. Die Co2-Bilanz von Kerzen ist enorm.

Zusätzlich wird angestrebt ab 2017 ein Kaminverbot bei Neubauten einzuführen. Die Wärmegewinnung aus Holz- und Kohlebriketts sei zu gering, die CO2-Bilanz hingegen zu hoch.  Zudem soll ab 2018 eine zusätzliche EU-Förderung von Erdwärme für Heizungen eingeführt werden.

Aufgrund der globalen Erwärmung, erscheint es den EU-Kommissaren sinnvoll, der Erde Wärme zu entziehen, um die globale Erwärmung aufzuhalten. Daher die Förderung für Erdwärme.

Ab 2019 steht ein totales Verbot für Zigaretten in der EU an, weil diese Co2-Belastung absolut unnötig ist. Zigarren sollen weiterhin noch erlaubt sein. Insiderkreise lassen verlauten, dass sich die EU-Abgeordneten gerne selber feiern, und die Zigarren bei diesen Feiern dort halt dazu gehören.

Sachen gibt’s….

Markus Trauernicht

Boomt Deutschland auch gemessen an echten Marktkräften?

Bei der Euroeinführung hat man z.B. einfach ignoriert, dass Italien und Griechenland usw. über die eigene Geldentwertung wettbewerbsfähig waren.

  • Das war ein Nachteil für Deutschland. Dass diese Länder  jetzt nicht entwerten können, weil diese den Euro haben, ist heute ein KÜNSTLICHER Vorteil für Deutschland. Das ist ein Teil-Grund warum die hier die Wirtschaft boomt, während die Welt stöhnt.
  • Vergessen Sie nicht, dass ist ein künstliches ungesundes Wachstum.
  • Dazu ist auch gekommen, dass in diesen schwachen EU-Staaten zu Zeiten der Euro-Einführung das Internet noch recht wenig für den Verkauf genutzt wurde. Heute ist auch das Internet dort angekommen. Auch die Markttransparenz die das Internet mit sich bringt. Wenn diese schwachen Länder aus dem Euro ausbrechen, dann konkurrieren Sie hier in Deutschland mit Lieferanten in diesen schwachen EU-Ländern. Deren Vorteil es dann ist eine schwache Währung (Käufer aus dem Ausland können es sich besser leisten dort zu kaufen), und das Internet nutzen zu können (kommerziell kaum genutzt zur Euro-Einführung).

Und Ihre B2B Kunden hier, haben via Intenet einen Zugriff auf Lieferinformationen von ausländischen Lieferanten, wie das zu Zeiten der Euro-Einführung nicht vorhanden und möglich war. Das sind viel härtere Spielregeln als wie “vor dem Euro”. Das Internet für den Vertrieb zu nutzen, ist eh ja schon viel komplizierter als es vor wenigen Jahren war.

  • Was Deutschland allerdings hilft, ist die Vertrauensgrundlage in der Wirtschaft. Viele zahlen lieber etwas mehr, wenn möglich, um dann auch die Garantie des “made in Germany” und “service from Germany” zu bekommen.

Sollten Sie jetzt weitreichende geschäftliche Investitionen machen, dann denken Sie dran, dass dieser genannte Vorteil weg ist, wenn man die ersten Länder aus dem Euro ausbrechen. Sorgen Sie dafür, dass Investitionen auch in Zukunft tragbar sind. Wie gefährdet sind Sie geschäftlich durch plötzliche Änderungen?

Markus Trauernicht

„Die Union …… und fördert soziale Gerechtigkeit und sozialen Schutz, die Gleichstellung von Frauen und Männern, die Solidarität zwischen den Generationen und den Schutz der Rechte des Kindes.“ Quelle: Artikel 3, Absatz 3 im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union

„Solidarität zwischen den Generationen“ bedeutet besonders, dass wir unseren Kindern mehr als nur Schulden, Bürgschaften und Zahlungsverpflichtungen für faule Staatsanleihen hinterlassen.

Warum heute einen „sozialen Schutz“ auf Kosten des „sozialen Schutzes“ der nächsten Generationen?

  • Die Europäischen Staaten sind verpflichtet alle Maßnahmen zu unterlassen, welche die Verwirklichung der Ziele der Union gefährden können. Was war denn da mit „sozialer Gerechtigkeit“, „sozialem Schutz“, „Solidarität zwischen den Generationen“ gemeint? Ist es sozial gerecht wenn die nachfolgende Generation die Schulden-Scherben auflesen muss?
  • Rentenanlagen investieren massiv in Staatsanleihen. Staatsanleihen sind inzwischen teils hochspekulativ und oft nur noch etwas Wert, weil alle Teilnehmer sich darauf geeinigt haben, dass keiner die Staatsanleihen auf den Markt wirft. Würde das in der freien Wirtschaft geschehen, dann wäre das Preisabsprache und ein Fall für das Kartellamt.
  • Wenn Staatsanleihen wertlos werden, dann gefährdet das die Renten. Das bedeutet dann auch immer mehr, dass die erwachsene Generation dann auch übermäßig für die eigenen Eltern sorgen muss, weil heute Fundamente der Kapitalrenten geschädigt werden. Das ist nichts mit „Solidarität zwischen den Generationen“ zu tun, wie es der Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union verlangt. Hier wird nur Geld aus der Zukunft geliehen.

Markus Trauernicht

 

 

„Ziel der Union ist es, den Frieden, ihre Werte und das Wohlergehen ihrer Völker zu fördern.“

Quelle: Artikel 3, Absatz 1 im Vertrag über die Arbeitsweise der Europäischen Union

Da stellt sich am Ende die Frage, was da mit „Werten“ und dem „Wohlergehen ihrer Völker“ gemeint ist. Derzeit spricht die Politik dauern darüber, dass der Euro gerettet werden muss. Die Politik würde besser daran tun, einfach mal in die Verträge zu schauen.

Was Griechenland jetzt braucht ist eine schnelle Insolvenz, und damit die Möglichkeit neu anzufangen. Dieses Verfahren hat sich doch schon vielfach und lange in der Wirtschaft bewährt. Eine Insolvenz bedeutet nur, dass man jemanden eine neue Chance geben will. Eine Insolvenzverschleppung bedeutet, dass starke Unternehmen, die mit dem geschädigten Unternehmen Geschäfte machen, noch mehr geschädigt werden. In der freien Wirtschaft ist das strafbar.

Euro und Wirtschaftsunion sind zwei verschiedene Dinge. Die Politik tut gerne so, als sei es die gleiche Sache. Immerhin gibt es genug EU-Staaten die ohne Euro gut auskommen.

Markus Trauernicht

 

Im Prinzip ist ungedecktes Geld einfach nur legales Falschgeld. Geld ist etwas wert, weil man keine Schweine oder Schafe in den Laden bringen will, wenn man einen neuen Computer kauft. Es wäre einfach zu umständlich Schweine und Schafe mit in den Laden zu nehmen. Also beschließt man, dass eine gewisse Menge Geld einfach mal ein Schaf oder ein Schwein wert ist. Der Wert entsteht dadurch, dass ein Schaf wirklich etwas wert ist. Dieser Wert wird letztendlich durch Angebot und Nachfrage bestimmt. Geld ist also eine Form von Wertspeicherung. Genauso wie ein Schaf eine Form von Wertspeicherung ist. Und so ist auch Gold oder Silber nur etwas Wert, weil wir alle der Meinung sind dass es etwas wert ist.

Ein Staat gibt Staatsanleihen heraus, wenn er Investoren sucht, die dem Staat Geld leihen wollen, und diese dann eine Rendite dafür bekommen. Wenn ein Staat nicht genug Geld hat, dann besteht die Gefahr, dass er einfach Geld erfindet, und von sich selber Staatsanleihen kauft, anstatt echte Investoren zu finden.

Die amerikanische Notenbank druckt zum Beispiel seit dem 18. März 2009 einfach Geld, um eigene Staatsanleihen zu kaufen. Somit versetzt sich der Staat in die Lage die Rechnungen zu zahlen, ohne eine Gegenleistung zu liefern. Es heißt aber auch, dass für jeden Dollar der so in System kommt, ein vorhandener Dollar letztendlich an Wert verlieren muss. Denn es findet ja keine Wertschöpfung statt, wenn man einfach Geld druckt.

  • Echte Wertschöpfung findet hingegen statt, wenn jemand ihren Rasen mäht, und dafür von Ihnen bezahlt wird. Oder wenn ein Bäcker aus Mehl Brötchen macht, und diese verkauft.

Inzwischen drucken die USA so viel Geld, dass die sich weigern zu sagen wie hoch die Geldmenge M3 ist. Das große Problem ist, dass der Staat seine Schulden mit Zinsen ja auch zurück zahlen muss. Wenn er das nicht kann, dann muss er halt mehr Geld drucken, um dann eigene Staatsanleihen zu kaufen. Man nennt das ungedecktes Geld. Jeder Privatbürger würde dafür eine lange Haftstrafe absitzen müssen.

Ein weiteres großes Problem ist, dass eine Währung nur so lange funktioniert, solange man weiß, dass diese als Wertspeicherung brauchbar ist. Wenn man aber weiß, dass man bald nur noch ein Huhn bekommt, für das Geld was man noch vor einem halben Jahr für sein Schaf bekommen hat, dann vertraut nach kurz oder lang niemand mehr dem Geld. Es wird immer wertloser.

  • Genau so wird ein Rind wertlos, wenn es in einer Rinderherde ist, wo nur ein Rind mit BSE (Rinderwahnsinn) infiziert ist. Das Rind ist dann als Wertspeicherung für einen Bauern wertlos.

In Zeiten wo niemand mehr Geld haben will, weil man damit nicht viel anfangen kann, dann werden andere Gegenstände wertvoller. In 2.Könige, Kapitel 6 war zum Beispiel ein Eselskopf 80 Silberstücke wert, und eine Handvoll Taubenmist 5 Silberstücke wert. Man wollte also lieber in der Hungersnot in der belagerten Stadt Samaria einen Eselskopf zum Essen haben, als 79 Silberstücke. Es wurden zu dem Zeitpunkt auch die eigenen Kinder gegessen.

Vor lauter Hunger der reale Marktpreis: 
80 Silberstücke für einen Eselskopf! 

Am Tag drauf, als die Belagerung Samarias zu Ende war und die Aramäer geflohen waren, kostete ein Maß feinstes Mehl (ca. 13 Liter Volumen = ca. 10,4 Kilogramm) ein Silberstück. Zwei Maß Gerste kosteten dann auch ein Silberstück. Mehl wurde damals nicht in Gewicht gemessen, sondern in Volumen. Ein Eselskopf war somit dann von einem Tag auf den anderen wertlos und keine 80 Silberstücke mehr wert.

Was damals aber anders war, ist das man Silberstücke nicht einfach drucken konnte, wie man heute Geld drucken kann. Denn das Silber hätte ja erst in einer Silber-Mine gewonnen werden müssen. Hätte man damals Silberstücke drucken können, dann hätte ein Eselskopf noch viel mehr gekostet, weil ja Silberstücke dann ja noch viel weniger wert gewesen wären. In der belagerten Stadt hätte ja sonst jeder seine Silberstücke selber gemacht.

Ungedecktes Geld ist, wie wenn bei einem Pokerspiel immer mehr falsche Asse in den Umlauf kommen, weil ein Spieler diese mit ins Spiel bringt. Am Ende will niemand mehr spielen, der Betrüger hat ein blaues Auge und es muss ein neuer Satz Karten her. Am Ende einer hohen Inflation ist das ähnlich: Es muss eine neue Währung her, weil niemand der alten Währung mehr vertraut. Die alte Währung ist dann wertlos, und die Lebensersparnisse auch, wenn man diese nur in Form von Geld hat. Denn es ist ja dann Geld, welches niemand mehr haben will, weil keiner mehr vertraut.

Markus Trauernicht

2000 Jahre alte Weisheit zu Staatshaushalten

„Der Staatshaushalt muss ausgeglichen sein. Öffentliche Schulden müssen verringert werden. Die Arroganz der Behörden muss gemäßigt und kontrolliert werden. An ausländische Regierungen müssen die Zahlungen reduziert werden, wenn der Staat nicht bankrott gehen will.“

Marcus Tullius Cicero (106 v. Chr. – 43 v. Chr.)

Hilfspakete werden nicht zerredet

Hilfspakete werden nicht zerredet.

  • Das ist absoluter Blödsinn zu sagen, dass Hilfspakete zerredet werden. Es geht um echte Zahlen, echte Schulden und echte Zahlungsverpflichtungen.
  • Da kann man viel reden oder nicht, “positiv denken” oder nicht – Schulden sind real. Die Folgen auch.

Wenn die Politik und Finanzanalysten davon sprechen, dass Hilfspakete zerredet werden, dann zeigt dass nur, dass die absolut keine Ahnung davon haben was da gerade gesagt wird. Da kann einem richtig schlecht werden, wenn man sieht, welche einflussreichen Positionen in Politik und Wirtschaft von Laberköpfen und Ahnungslosen besetzt sind.

IWF, EZB, EU-Politiker und EU – so ziemlich alle sind kaum in der Lage auch nur eine halbwegs vernünftige Prognose zu machen. Nicht einmal nur ein paar Monate im voraus. Wenn die was sagen, kann man schon fast genau davon aus gehen, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

  • Ja, politische Stimmungen kann man zerreden und aufbauschen.
  • Aber Geld spricht seine eigene Sprache.

Markus Trauernicht

 

Wenn Staaten nicht mehr nur umverteilen

Staaten sehen ihre Aufgabe darin, dass Geld umzuverteilen. Ist ja auch so. Mit Steuergeldern die Infrastruktur ausbauen und pflegen, Bildung ermöglichen, das Sozialnetz finanzieren etc.

Doch diesmal ist es dramatisch anders.

Was jetzt passiert ist, dass man das Geld aus der Zukunft leiht. Aus der Zukunft klaut. Also das Geld aus der Zukunft schon heute ausgibt. Und die Rechnung in die Zukunft weiter reicht. Das ist genau so wie wenn ein Kind per Gesetz den hochverschuldeten Nachlass der verstorbenen Eltern übernehmen muss, weil die Eltern über die Verhältnisse gelebt haben.

Jetzt müssen die Kinder den überhöhten Lebensstandard der Eltern nachträglich finanzieren. Erbschaften muss man heute nicht annehmen. Bei Staatsschulden bleibt den Kindern keine Wahl. Außer die Währung wird irgendwann gekippt und eine neue Währung zu einem ungünstigen Wechselkurs (Schulden tilgen) eingeführt wird. Oder indem die Schulden weginflationiert werden. Das was bisher aber immer unkontrolliert.

Staatschulden bedeuten letztendlich eine massive Vermögensvernichtung für das Volk. Bisher musste immer das Volk die Rechnung zahlen. Wie der Letzte der am Tisch die Rechnung der selbstsüchtigen Saufkumpanen übernehmen muss, weil diese sich einfach verdrückt haben, obwohl man selber nur ein Glas Wasser getrunken hat. Ist das echte Solidarität?

Die Frage an der sich die Entscheider messen lassen müssen: Bekommt die Mittelschicht den Gegenwert für die gezahlten Steuern? Denn wenn es der Mittelschicht schlecht geht, dann geht es den Armen noch schlechter.

Markus Trauernicht