Finanz- & Euro Infos von Markus Trauernicht

Müssen die reichen europäischen Nordländer den armen Euro-Südländern helfen?

  • Bei Griechenland geht nicht darum, das die “reichen Länder” den “armen Ländern” helfen, sondern darum dass der Selbstbedienungsladen der gewaltigen Beamtenstruktur in Griechenland finanziert und nachfinanziert werden soll!
  • Da wurden gewaltige Konsumschulden aufgebaut, indem gewaltige Beamtenstrukturen aufgebaut wurden, und die EU als Selbstbedienungsladen gesehen wurde.

Gute Schulden: Wenn ein Staat in Bildung und Infrastruktur investiert. Und dass ist eine Eigenschaft von guten Schulden: Es wird das Potential geschaffen das Geld wieder rein zu bringen. Dann ist es eine Investition und nicht nur eine Ausgabe.

Schlechte Schulden: Wenn es um Konsumschulden geht, und das Geld durch die Überschuldung von Zinsen aufgefressen wird. Kein Unternehmen kann die laufenden Kosten auf Dauer via Schulden finanzieren. Und das ist auch das Problem der Neuverschuldung die jedes Jahr im Staatshaushalt normal ist. Die laufenden Kosten eines Staates müssen geringer als die Steuereinnahmen sein.

  • Natürlich braucht ein Staat Beamtenstrukturen. Doch die Beamtenstruktur hat die Aufgabe dem Volk zu dienen. Und nicht ein Parasit zu sein der das griechische Volk aussaugt und eine leere Hülle hinterlässt.

Hilfe gehört dahin wo die Bedürftigkeit echt ist. Z.B. ans Horn von Afrika.

Markus Trauernicht

P.S. Bei den Banken ist es ähnlich. Da musste das Volk mit den Hilfspakten für die Gier der Banken einstehen, die sich selber in diese Lage gebracht haben.

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